Nebelnacht

dunkel liegt die alte Stadt
ihr feiner Atem lässt das Laub
auf Schotterwegen rascheln
wattig sind die Nebel jetzt zu fassen
auf Händen lässt sich Nässe spüren
Straßen glitzern einsam und verlassen
Schatten mich auf krumme Bahnen führen
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Oktobersommer

die Sonne hetzt den alten Weg – auf herbstlich flachem Bogen
tupft hastig noch ein plumpes Grün – den Bäumen auf die Blätter
dass Gingkogelb wie Ahornrot – vereinzelt nur aufleuchten
ins müde Gras hat spärlich erst – das Laub den Weg gefunden
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